Borretschöl Vergleich

Borretschöl, Anwendung, Vergleich und Nutzen

Borretschöl schmeckt als delikate und aromatische Zugabe an Speisen und besitzt darüber hinaus wertvolle Inhaltsstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken und gleichzeitig auch verschiedene Beschwerden lindern. Als natürliches Heilmittel ist es seit langer Zeit bekannt und stammt von einem heimischen Bauerngartenkraut. Für die Pflanze gibt es verschiedene Bezeichnungen. Umgangssprachlich heißt sie Herzfreude, Wohlgemut und Liebäuglein. Charakteristisch ist der frisch-säuerliche Geschmack nach Gurken, wobei neben dem Öl auch die Blüten, Stängel und Blätter essbar sind, die in der Küche gerne als Garnitur verwendet werden. Das Öl wird aus den Samen gewonnen und eignet sich aufgrund des hohen Anteils an Gamma-Linolensäure und Vitamin C hervorragend für die Behandlung äußerer und innerlicher Erkrankungen.

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Was ist Borretsch?

Borretsch ist ein Heil-, Würz- und Gurkenkraut, das zu der Familie der Raublattgewächse gehört. Ursprünglich stammt es aus dem Mittelmeerraum und wurde danach in ganz Europa kultiviert. Typisch für diese Pflanzengattung ist die borstige und weiße Behaarung der Blätter, die auch bei frischen Gurken auftritt. Die Pflanze ist einjährig, erreicht eine Wuchshöhe von ca. 70 Zentimeter und hat längliche und eiförmige Blätter. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis September und gelingt auf feuchten, nährstoffreichen und kalkhaltigen Böden am besten. Borretsch hat eine lange Pfahlwurzel, so dass es im Garten gut wächst, als Balkonkraut jedoch weniger geeignet ist, da die Pflanze leicht verkümmert, wenn sich die Wurzeln nicht korrekt ausbilden können.

Die Bestandteile des Gewächses können für verschiedene Zwecke verarbeitet werden. Aus den Samen wird das Öl gewonnen, während Blüten und Blätter vermehrt in frischer Form und seltener auch getrocknet eine Anwendung finden. Enthalten sind ungesättigte Fettsäuren, ätherisches Öl, Vitamine, Kieselsäure, Kaliumsalze und Schleimstoffe. Für eine Heilwirkung werden das Öl und die Blüten verwendet.

Einen interessanten Aspekt bilden die Blüten durch ihren Farbwechsel. Sobald sie sich öffnen, sind sie rosafarbig und färben sich nach und nach blau. Die Veränderung der Farbe erfolgt durch eine Verschiebung des PH-Werts, ähnlich wie beim Rotkohl. Beeinflussen lässt sich die Farbgebung auch mit der Zugabe von Essig, durch den sich die blauen Blüten rot färben.

In der Antike stand Borretsch für die Lauterkeit des Denkens und für die Fröhlichkeit. Das Kraut hatte den Ruf, die Melancholie und Traurigkeit zu vertreiben und die Lebensgeister zu wecken. Borretsch wird vielseitig auch in der Küche genutzt, z. B. als Öl im Salat, für Suppen und Saucen oder auf gekochtem Gemüse. Da die Blüten eine wunderschöne blaue Farbe aufweisen, eignen sich hervorragend zu dekorativen Zwecken und zum Garnieren der Speisen. Für Süßspeisen werden die Blüten beispielsweise kandiert oder aufwendig mit Puderzucker bestreut. Aufgrund des hohen Gamma-Linolensäure-Gehalts ist besonders das Öl für die Gesundheitsförderung und Behandlung von Beschwerden geeignet und wird sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet.

Was ist Borretschöl?

Borretschöl ist für eine vielseitige Wirkung bekannt, als reines und kaltgepresstes Öl oder als raffiniertes und extrahiertes Öl erhältlich, darüber hinaus auch in Tropfenform, als Nahrungsergänzungsmittel oder als Bestandteil in hochwertigen Hautpflegeprodukten. Gegenüber den Blüten und Blättern ist das Öl deutlich verträglicher. So sind im Samen keine Pyrrolizidinalkaloide enthalten, die den Magen und die Leber reizen. Im Gegenteil zeichnet sich das Öl für eine positive Unterstützung des Magen- und Darm-Trakts aus und fördert eine gute Verdauung. Es enthält die ungesättigte Gamma-Linolensäure (GLA), die entzündungshemmend und hautpflegend wirkt, und dazu wichtige Vitamine und Gerbstoffe.

Die GLA kommt als mehrfach ungesättigte Fettsäure nur in bestimmten Pflanzenölen vor und bildet damit auch in der Ernährung nur einen geringen Anteil, der verzehrt wird. Das Öl aus dem Borretschkraut dagegen enthält einen Gehalt von bis zu 23 Prozent. Vergleichbar mit einer so großen Menge ist höchstens noch Nachtkerzenöl, das jedoch nur einen Anteil von 9 Prozent aufweist. Entsprechend erlaubt eine regelmäßige Einnahme die Bereitstellung von GLA im Körper in einem ausgewogenen Verhältnis.

Gewonnen wird Borretschöl aus den braunschwarzen und kleinen Samen der Pflanze und hat sich seit Jahrhunderten als traditionelles Heil- und Hausmittel bewährt. Besonders hochwertig ist die Qualität bei schonend kaltgepressten Ölen, bei denen die wirkungsvollen Inhaltsstoffe vollständig erhalten bleiben. Es lässt sich äußerlich bei Hautproblemen anwenden, für innerliche Erkrankungen wie Herz- und Blutdruckbeschwerden oder für psychische Probleme wie Depressionen, Stress, Nervosität und Angst nutzen. Die stimmungsaufhellende Wirkung ist ebenso ein Merkmal des Öls wie der gurkenartige Duft und Geschmack.

Welche Inhaltsstoffe hat Borretschöl?

Die Samen des Borretschs werden kaltgepresst, extrahiert oder raffiniert, um das heilsame Öl zu gewinnen. Am gesündesten ist die kaltgepresste Variante, die oftmals als Bio-Öl angeboten wird, um die hochwertigen Inhaltsstoffe zu bewahren. Zu den wichtigsten zählen:

  • Gamma-Linolensäure
  • ungesättigte Fettsäuren
  • ätherische Öle
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Saponin
  • Kieselsäure
  • Gerbstoffe
  • Schleimstoffe
  • Kaliumnitrat
  • Harz

Wie wirkt Borretschöl auf die Gesundheit?

Das aus den Samen gepresste Öl eignet sich hervorragend für verschiedene therapeutische Anwendungen und ist auch bei guter Gesundheit eine Wohltat. Die enthaltene mehrfach ungesättigte Omegea-6-Fettsäure GLA hat vor allen Dingen eine entzündungshemmende und krampflösende Wirkung. Für eine äußere Anwendung lindert das Öl Hautbeschwerden wie Neurodermitis, Juckreiz, ist gut für trockene und gereizte Haut, hilft gegen Akne, Hyperpigmentierung, Entzündungen und Hautschwellungen und regt den Hautstoffwechsel an. Borretschöl versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit und glättet sie leicht, so dass es auch als hervorragendes Anti-Aging-Mittel dient.

Die innerliche Anwendung lässt sich leicht mit einer äußerlichen kombinieren. Die Omega-6-Fettsäure kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen, so dass die Einnahme des Borretschöls besonders bei der Behandlung von Entzündungskrankheiten, Schmerzen und Herzbeschwerden sinnvoll ist. Darüber hinaus mildert es Menstruationsbeschwerden oder hilft in der Zeit der Wechseljahre. Auch in der Schwangerschaft hat das Öl eine unterstützende Wirkung. Borretschöl ist für einen blutsenkenden Effekt bekannt und hat eine antihistamine Wirkung. Es reguliert ein hormonelles Ungleichgewicht, reguliert den Cholesterinspiegel und beschleunigt den Heilungsprozess bei Verbrennungen.

Darüber hinaus besitzt Borretschöl einen hohen Anteil an Vitamin C zu Stärkung des Immunsystems. Mit dem enthaltenen Vitamin E ist das Öl ein hervorragendes Antioxidans und schützt den Körper vor schädlichen Einflüssen und freien Radikalen. Unterstützend ist Borretschöl bei der Regelung der Zellfunktion und bei der Bildung von hormonartigen Substanzen im Körper. Es weist Gerbstoffe, Kieselsäure und Flavonoide auf und ist damit ein natürlicher Helfer zur Linderung von Beschwerden.

Auch bei psychischen Erkrankungen und Beschwerden ist Borretschöl therapeutisch wirksam. Schlafprobleme, Ängste, Stress und Traurigkeit, Depressionen oder Hyperaktivität lassen sich damit behandeln. Durch solche Probleme können weitere Hauterkrankungen oder Krankheitsschübe auftreten, so dass die Heilung auf mehreren Ebenen erfolgt. Selbst zur Alkoholentwöhnung kommt Borretschöl zum Einsatz. Aufgrund der antioxidativen Eigenschaften eignet es sich bei der Therapie gegen:

  • Herzerkrankungen und Schlaganfälle
  • Bluthochdruck
  • Knochenschwund und Osteoporose
  • Brustschmerzen
  • PMS- und ADHS-Syndrome
  • Hauterkrankungen und Ekzeme
  • Störungen des Hormonhaushalts
  • Nebennierenschwäche
  • Arthritis
  • Neurodermitis
  • Diabetes
  • Förderung der Muttermilchbildung
  • Bronchitis und Atemwegserkrankungen
  • Husten und Erkältung
  • Entzündungen, die Schwellungen und Schmerzen verursachen
  • Stressbewältigung
  • Depressionen, Angst und ADHS


Die ungesättigten Fettsäuren im Borretschöl ermöglichen, dass im Körper eine fehlerhafte Umwandlung von Fettsäuren zu Metaboliten korrigiert wird. Die entzündungshemmenden Eigenschaften kurbeln die Zirkulation des Blutes an und stärken das Immunsystem. Wenn der Körper die metabolischen Vorgänge nicht korrekt ausführt, ist er anfälliger für Entzündungen, die zu einem großen Teil verantwortlich für die meisten Erkrankungen sind. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken sich besonders positiv auf die Atemwege aus und heilen so Husten, Bronchitis und Lungenbeschwerden.

Wie wird Borretschöl verwendet?

Das Borretschöl wird in seiner höchsten Qualität als kaltgepresstes Öl, als Bestandteil in Hautsalben und Cremes oder in Kapselform verwendet. Äußerlich wird es als Öl pur auf die Haut aufgetragen, verteilt und einmassiert. Daneben dient es einer Reihe verschiedener kurz- und langfristiger Beschwerden. Für den therapeutischen Effekt wird das Öl über einen längeren Zeitraum verwendet und täglich eingenommen. Pro Tag empfehlen sich ein bis drei Gramm für Erwachsene, was etwa einem Esslöffel entspricht. Für Kinder genügt ein halber Esslöffel.

Das Borretschöl stärkt die Hautbarriere und hat feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften. Aufgetragen auf die Haut hilft es gegen Juckreiz, spröder, trockener und rissiger Haut, gegen Ekzeme und Schuppenflechte. Für schwerwiegendere Hauterkrankungen empfiehlt sich eine äußerliche und innerliche Anwendung. Das Öl wird auf die betroffenen Hautstellen regelmäßig aufgetragen und gleichzeitig pur bei den Mahlzeiten eingenommen.

In vielen Hautpflegeprodukten ist Borretschöl eine hochwirksame Zutat, darunter in Cremes, Salben, Reinigungsmilch oder Gesichtswasser. Pur aufgetragen ermöglicht es eine leichte Faltenreduktion, glättet die Hautstruktur, spendet Feuchtigkeit und hilft auch bei Schwangerschaftsstreifen. Selbst als Mundspülung ist das Öl eine Bereicherung und beugt Entzündungen im Rachenraum vor.

Besonders häufig wird Borretschöl bei Gelenkerkrankungen eingesetzt, wirkt krampflösend und blutdrucksenkend. Auch Frauenbeschwerden wie Menstruations- und Brustschmerzen oder die hormonellen Veränderungen während der Wechseljahre lassen sich durch Borretsch lindern.

Vielseitig ist Borretschöl für die Zubereitung von Speisen und damit ein gesunder Helfer in der Küche. Durch den säuerlichen und milden Geschmack untermalt es das Aroma von Saucen, Suppen, Salaten, Gemüse und Obst, Quark und Eierspeisen. Es eignet sich für warme und für kalte Speisen und für verschiedene Getränke. Dabei liefert es den gesunden Bestandteil für die Stärkung der körpereigenen Abwehr. Wichtig ist hierbei, das Öl nicht zu kochen, da es hitzeempfindlich ist, sondern gut dosiert und kalt an die Speisen zu geben.

Borretschöl wirkt appetitanregend und stimmungsaufhellend. Geschmacklich bereichernd ist das Öl besonders in klassischen Saucen wie die „Frankfurter Grüne Sauce“, während in einigen mediterranen Ländern Borretsch ähnlich wie Spinat zubereitet wird oder als Füllung dient, z. B. bei Ravioli, die dann mit etwas Borretschöl übergossen werden.

Selbst für Haustiere ist Borretschöl eine gute Wahl. Es wird tropfenweise an das Tierfutter gegeben und bewirkt durch seine wertvollen Substanzen, dass die Tiere ein gesundes und glänzendes Fell bekommen. Das Öl kommt als Ergänzung zum täglichen Trocken- und Dosenfutter dazu oder direkt in den BARF Zusatz.

Geschichte der Anwendung von Borretsch

Die positive Wirkung von Borretsch ist seit der Antike bekannt, während eine Anwendung vor allen Dingen im Mittelalter üblich war. Borretsch galt als wirksames Heilkraut zur Stimmungsaufhellung, zur Reinigung des Blutes und zur Stärkung von Körper und Geist. Behandelt wurden Krankheiten wie Herzrasen, Kreislaufschwäche und Ohnmachtsanfälle, Herzschwächen, Traurigkeit und Depression, Fieber und Manien.

Üblich waren unter der Bezeichnung „Manus Christi“ auch Zucker-Verreibungen aus dem Destillat der Blüten, um Schwächezustände zu behandeln. Zum ersten Mal erwähnt wird Borretsch im 11. Jahrhundert von Constanin Africanus in seinem Kräuterbuch, der eine Abkochung des Krauts mit Zucker oder Honig empfiehlt, um Brust- und Lungenerkrankungen zu heilen. Eine erste historische Abbildung des „Borago“ erfolgte 1484 in Mainz.

Was sind die Vorteile bei der Verwendung von Borretschöl?

Als Heilmittel und wertvolles Pflanzenöl hat Borretsch vielseitige positive Eigenschaften und fördert die Gesundheit und das Wohlempfinden. Durch die mehrfach ungesättigte Fettsäure wirkt es gegen den Alterungsprozess, lindert Entzündungen, wirkt krampflösend und stimmungsaufhellend. Gegenüber anderen Lebensmitteln und Gemüsesorten ist der Anteil an GLA am höchsten. So hilft Borretschöl bei vielen entzündlichen und altersbedingten Krankheiten wie Diabetes, Arthritis oder Atemwegserkrankungen.

Vorteile bringt Borretschöl für die Hautpflege und Linderung von Hauterkrankungen. Auch im medizinischen Bereich dient das Öl bei Neurodermitis, bei der Behandlung von Ekzemen, Schuppenflechte oder bei einer Fehlregulierung des Immunsystems, wodurch verstärkt Entzündungen und Hautreaktionen auftreten. Die Anwendung erfolgt äußerlich und innerlich. Besonders bei Menschen, die einen sehr niedrigen Spiegel der essentiellen Fettsäure aufweisen, wirkt Borretsch als Ergänzungspräparat positiv. Oftmals hat sich bewiesen, dass das Öl deutlich schneller wirkt als z. B. steroidhaltige Cremes und signifikante Verbesserungen der Hautbarriere bewirkte.

Die hochwertigen Inhaltsstoffe sind entzündungshemmend und antioxidativ. Damit wirken sie auch Mutagenen entgegen, bekämpfen dazu freie Radikale und zellschädigende Aktivitäten im Körper. Durch die ätherischen Öle im Borretsch hilft das Heilmittel bei Atemwegsinfektionen wie Erkältung, Husten oder Bronchitis. Neben der positiven Wirkung als Anti-Aging-Mittel auf die Haut und Faltenglättung unterstützt Borretschöl auch die Fettverbrennung. Es mildert die Ansammlung von Körperfett, weil es mehr braunes als weißes Fett produziert, das sich im Körper eher wie Muskelmasse verhält, während weißes Fett zur Gewichtszunahme führt.

In Öl oder in Kapseln ist Borretsch ein äußerst wirksames Mittel und gestattet eine tägliche Einnahme ohne Nebenwirkungen. Auch geschmacklich hat es Vorteile und bereichert Speisen und Getränke durch den würzigen, oftmals säuerlichen oder leicht nussigen Geschmack. Die Therapie von Depressionen hat sich mit dem Öl vielfach als günstig erwiesen. Viele psychische Störungen werden durch zu hohe Entzündungswerte im Körper ausgelöst oder begünstigt. Die GLA im Öl unterstützt den Vorgang im Körper, die Werte wieder zu normalisieren. Die blutdrucksenkenden Eigenschaften helfen gegen Angstzustände, Stress und ADHS.

Was sollte beim Kauf von Borretschöl beachtet werden?

Damit sich die positive Wirkung des Öls bei der Anwendung und Einnahme vollständig entfalten kann, ist es beim Kauf der Produkte wichtig, auf die Inhaltsstoffe zu achten und auf eine hohe Qualität zurückzugreifen. Nur Produkte, auf denen „100 Prozent reines Borretschöl“ steht, enthalten die hohe Konzentration der Inhaltsstoffe. Oft werden die frei erhältlichen Präparate für eine Anwendung für Haut, Haare und Verzehr empfohlen, entweder als Öl in einer Flasche oder als Kapseln und Nahrungsergänzungsmittel.

Bioprodukte mit Zertifikat

Hervorragend sind Öle, die das Bio-Siegel aufweisen und frei von unerwünschten Stoffen sind. So enthalten sie z. B. nur einen sehr geringen Anteil an Erucasäure, die in anderen Speiseölen deutlich höher ist. Zwar ist die Haltbarkeit bei Bioprodukten geringer, dafür ist die Herstellung oftmals deutlich besser und klimaneutral.

Herstellungsprozess und Pressung

Wichtig ist es, auf kaltgepresstes Öl zurückzugreifen. Die Öle werden durch Raffination, Extraktion oder Kaltpressung hergestellt, wie es z. B. auch beim Olivenöl geschieht. Die Kaltpressung erweist sich dabei als qualitativ hochwertiger. Der Herstellungsprozess ist deutlich schonender als bei den anderen Varianten, so dass die wertvollen Inhaltsstoffe vollständig enthalten bleiben. Bei der Kaltpressung erfolgt keine Erhitzung, während zusätzliche Lösungsmittel verboten sind, so dass die Vitamine und ungesättigten Fettsäuren ihre gesunde Wirkung entfalten können.

Inhaltsstoffe und Anteil der Gamma-Linolensäure

Bei hochwertigen Bio-Pflanzenölen mit Borretsch ist der Anteil an GLA sehr hoch und liegt zwischen 18 bis 23 Prozent. Je höher der Anteil ist, desto effizienter wirkt das Öl bei der äußerlichen und innerlichen Anwendung. Die GLA kommt äußerst selten in der Natur vor und macht das Öl zu einem besonderen Heilmittel, da es die höchste Menge enthält.

Verwendungszweck von Borretschöl

Im Handel und Internet gibt es eine große Auswahl der Produkte, die entweder als pures Öl oder als Kosmetik und Nahrungsergänzungsmittel zu haben sind. Für die reine Hautpflege eignen sich Cremes und Hautpflegemittel, während das pure Öl nicht nur auf die Haut aufgetragen werden kann, sondern auch die Einnahme und den Verzehr gestattet. Praktisch sind Kapseln, die eine leichtere Dosierung gestatten. Als Öl lässt sich das Borretschprodukt hervorragend in die tägliche Ernährung integrieren und dient der Heilungs- und Gesundheitsförderung.

Wie dosiere ich Borretschöl richtig und wie viel benötige ich am Tag?

Die Einnahme von Borretschöl ist im Rahmen einer ausgewogenen und gesunden Ernährung unbedenklich. Besonders als Öl sind keine schädlichen Wirkstoffe mehr enthalten, die den Magen reizen oder die Verdauung beschweren. Allgemein gilt, auf die Angaben des Herstellers zu achten. Abhängig ist die Dosierung von der medizinischen Vorgeschichte und von dem Grund der Einnahme. Üblich für die innerliche Anwendung ist eine Tagesdosis von 1 bis 3 Gramm für Erwachsene. Kinder erhalten eine deutlich geringere Menge. Eine höhere Dosierung bis zu 3 Gramm ist oftmals bei akuten Entzündungen und Schmerzen sinnvoll, z. B. bei rheumatoider Arthritis.

In Kapseln ist das Öl leichter dosierbar und benötigt durch den hohen Anteil der wertvollen Inhaltsstoffe nur die Einnahme von einer Kapsel pro Tag, um den täglichen Bedarf zu decken. Als kaltgepresstes Öl unterstützt Borretsch die Ernährung und wird entweder pur eingenommen oder an die Speisen gegeben. Hier genügen vier bis fünf Tropfen oder ein Esslöffel.

Wer das Öl zuvor noch nie verwendet hat, kann mit einer geringen Dosis von etwa 500 Milligramm beginnen. Teilweise wird Borretschöl mit Nachtkerzenöl kombiniert, um eine schmerzlindernde Wirkung zu verstärken. Bemerkbar macht sich der positive Effekt bei der regelmäßigen Einnahme über mehrere Wochen.

Welche Nebenwirkungen und Risiken hat Borretschöl?

Eine Einnahme von Borretschöl, die eine Tagesdosis von 3 Gramm nicht überschreitet, hat keine negativen Auswirkungen. Gegenüber den frischen Blättern und Blüten ist durch die Pressung der Samen der giftige Anteil von Pyrrolizidinalkaloiden nicht mehr enthalten, die den Magen reizen und die Leber schädigen können. Gegenüber den frischen Blüten empfiehlt sich die Einnahme des Öls täglich und als regelmäßige Anwendung. Borretsch hat einen blutverdünnenden Effekt, so dass es nicht zusammen mit Aspirin oder ähnlichen Medikamenten eingenommen werden sollte.

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Fragen und Antworten zu Borretschöl, was muss ich beim Kauf beachten?

Wonach schmeckt Borretschöl?

Borretschöl hat einen erfrischenden, leicht säuerlichen, herben, manchmal nussigen oder gurkenähnlichen Geschmack und lässt sich pur nur in kleiner Dosis genießen. Es aromatisiert Speisen, Salate und Saucen, aber auch kalte Getränke und Obst. Das Öl kann an Süßspeisen gegeben werden oder an Suppen, Quark und Eierspeisen.

Wo ist Borretschöl erhältlich?

Erhältlich ist Borretschöl in Apotheken, in Bioläden, in Reformhäusern und bei Online-Shops im Internet. Das Angebot reicht von Ölen über Hautpflegemittel bis zu Pulvern und Kapseln mit Borretsch. Üblich sind Mengen zwischen 100, 250 und 500 Milliliter, oftmals biozertifiziert und klimaneutral hergestellt.

Wie lange ist Borretschöl haltbar?

Borretschöl wird meistens kaltgepresst und biologisch hergestellt. Damit ist die Haltbarkeit begrenzt und das Öl ist leichter verderblich. Wie andere Öle auf ähnlicher Basis ist Borretschöl in der ungeöffneten Flasche etwa 6 bis 12 Monate haltbar und verändert sich geringfügig im Geschmack.

Wie wird Borretschöl richtig gelagert?

Da das Öl eine begrenzte Haltbarkeit hat und sich die Inhaltsstoffe danach verflüchtigen, ist eine optimale Lagerung empfehlenswert. Hervorragend lässt sich das Öl in dunklen und getönten Flaschen an kühlen, dunklen und trockenen Orten aufbewahren, wo es vor Lichteinstrahlung geschützt ist. Das erhöht die Haltbarkeit und bewahrt das feine Aroma.

Was ist bei einer Einnahme während der Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten?

Um die positive Wirkung des Öls genießen zu können, ist es wichtig, auf kaltgepresstes und hochwertiges Borretschöl zurückzugreifen und kein frisches Kraut zu verwenden, das in der höheren Dosierung die Leber angreift, weil es Pyrrolizidinalkaloide enthält. Hervorragend wirkt das Öl bei Beschwerden während der Schwangerschaft, bei Brustschmerzen und danach gegen Schwangerschaftsstreifen. Während der Stillzeit unterstützt es die Muttermilchbildung.

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Letzte Aktualisierung: 10.05.2023
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