Digitale Messschieber Vergleich

Was ist ein digitaler Messschieber?

Bei Messschiebern handelt es sich um Geräte zum Messen von Längen, die sich durch besondere Genauigkeit auszeichnen. Eingesetzt werden sie vor allem bei kleinen und mittelgroßen Gegenständen und immer dann, wenn ganz besondere Präzision erforderlich ist. So lassen sich etwa Bohrlöcher vermessen oder in der Mechanik Teile präzise aneinander anpassen. Auch im Kunsthandwerk und vor allem in der Schmuckverarbeitung ist der Messschieber ein wichtiges Hilfsmittel. Dabei ist die Grundidee bei Weitem nicht neu. Schon vor Jahrtausenden waren Messschieber in Gebrauch, die den heutigen Geräten in Aufbau und Funktion ähneln. Der älteste Fund stammt aus einem Schiffswrack und wurde auf das 6. Jahrhundert vor Christus datiert. Heute gibt es Messschieber längst in digitalen Ausführungen. Diese nehmen die Messung über Sensoren vor und geben die gemessenen Werte über einen kleinen Bildschirm aus. Damit wird die Arbeit nicht nur bequemer, sondern auch genauer. Digitale Messschieber gibt es in vielen Ausführungen, Sonderformen und Qualitätsstufen. Ein umfassender Vergleich erleichtert die Kaufentscheidung und hilft dabei, den Überblick zu behalten.

Digitale Messschieber im Vergleich

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Unsere Empfehlung
Axk Messschieber Digital (IP54)
Axk Messschieber Digital (IP54)
Dieser digitale Messschieber ist mit IP54 Spritzwassergeschützt und entspricht höchsten Verarbeitungsstandards. Das Komplette set enthält zwei Batterien und eine passende Aufbewahrungsbox für den Messschieber.
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  • Dank Aufbewahrungsbox ist der Messschieber immer geschützt
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Digital Messschieber 200 mm
Digital Messschieber 200 mm
Großes Messbereich von bis zu 200mm, aus Edelstahl gefertigt mit einem robusten Design. Kann zwischen Zoll und Millimeter umgestellt werden.
Vorteile
Eigenschaften
  • Hoher Messbereich von 200mm
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ab 30,99 € (*)
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Digitale Schieblehre Industriequalität Orthland
Digitale Schieblehre Industriequalität Orthland
Digitaler Messschieber mit guter Genauigkeit und laut Herstellerangaben nach besten Standards gefertigt. Wertebereich von Millimeter auf inch umstellbar per einfachem Tastendruck. Das Gerät hat einen Spritzwasserschutz und soll staubgeschützt sein.
Vorteile
Eigenschaften
  • Wasserdicht und Staubgeschützt
  • Batterien im Lieferumfang enthalten
  • Kann in mm und inch messen
Aktuell kein Angebot
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Aufbau und Funktion von digitalen Messschiebern

Die Messung mit dem digitalen Messschieber folgt einfachen mechanischen Regeln. Der Aufbau der Geräte unterscheidet sich dabei je nach Modell, beinhaltet aber meist dieselben Komponenten. Wichtigstes Bauteil sind die Messschenkel. Einige Modelle verfügen nur über ein Paar Messschenkel, der klassische digitale Messschieber nutzt jedoch zwei: Ein größeres Paar Außenmessschenkel und ein kleineres Paar Innenmessschenkel. Die Gestaltung der Messschenkel ist dabei abhängig vom Typ des Messschiebers und vom Einsatzgebiet. Verschiedene Formen sind hier möglich, oder auch schneideförmige Kanten.

Jeweils einer der Messschenkel ist fest am Hauptteil – dem Stab – des digitalen Messschiebers verankert, der andere befindet sich auf einem Schieber und kann frei bewegt werden. Viele Ausführungen verfügen außerdem über die Möglichkeit, den Schieber an einer Stelle zu arretieren. Das geschieht entweder über eine Feststellschraube oder über einen Hebel. Zudem enthalten einige digitale Messschieber am hinteren Ende eine ausziehbare Stange, die Tiefenmessungen ermöglicht. Zum Ablesen der gemessenen Längen befinden sich verschiedene Skalen auf dem Gerät. Die Hauptskala ist häufig sowohl metrisch als auch in Zoll beschriftet. Zur Erhöhung der Genauigkeit auf bis zu 0,05 mm befinden sich auf den beweglichen Messschenkeln analoger Modelle zudem Nonius-Skalen. 
Bei digitalen Messschiebern wir die Nonius-Skala und auch das Ablesen der Hauptskala überflüssig. Neben den aufgeführten Bauteilen verfügen diese Modelle zusätzlich über eine digitale Einheit, die auf dem beweglichen Schieber angebracht ist. Auf einem LCD-Display wird die abgemessene Länge in Dezimalzahlen angezeigt. Die digitale Einheit verfügt über je nach Ausführung mehr oder weniger umfangreiche Bedienmöglichkeiten.

Sensoren machen die Arbeit

Beim digitalen Messschieber erfolgt die Messung mit Hilfe von Sensoren. Die verwendeten Sensoren bestehen aus zwei Teilen. Im Stab des Geräts unter der Skala befindet sich über die gesamte Länge ein kapazitiver Linearencoder. In der digitalen Einheit am beweglichen Schieber befindet sich das Gegenstück. Wird der Messschenkel nun bewegt, erkennt der Sensor, an welcher Stelle er sich befindet. Den so ermittelten Wert kann das Gerät auf einem Display darstellen.

Verschiedene Arten von Messungen, die mit einem digitalen Messschieber möglich sind

Je nach Modell, Sonderform und Ausführung sind mit einem digitalen Messschieber ein bis vier verschiedene Messungen möglich. Fast jedes Modell verfügt über Bauteile, die eine Außenmessung bzw. die Messung eines Außenumfangs ausführbar machen. Auch das Innenmaß bzw. der Innenumfang eines Objekts kann ermittelt werden. Zudem sind noch Tiefenmaß und das Stufenmaß erfassbar. Je nach Grad der Spezialisierung nimmt die Anzahl der verschiedenen Messmethoden ab, die Präzision dafür jedoch zu.
Die tatsächliche Durchführung der Messung unterscheidet sich nach ihrer Art:

Für das Außenmaß werden die Messschenkel weit geöffnet und über das zu messende Objekt geführt. Anschließend schiebt der Nutzer den beweglichen Schieber so weit zurück, bis dieser komplett am Objekt anliegt. Dabei sollte weder zu viel noch zu wenig Druck ausgeübt werden, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.

Das Innenmaß kann mit Hilfe der beiden kleineren Messschenkel ermittelt werden. Dazu werden sie weit zusammengeschoben. Dann setzt der Nutzer zunächst den festen Schenkel an der inneren Kante an und schiebt den beweglichen Schenkel in Richtung der gegenüberliegenden Innenkante. Da sich die Messschenkel hier innerhalb des zu messenden Durchmessers befinden, kann die messbare Länge nicht bei 0 mm beginnen. Stattdessen können Innenmaße je nach Modell ab 3 mm genommen werden.

Eine Tiefenmessung wird durch die im hinteren Teil des Geräts untergebrachte Tiefenmessstange ermöglicht. Dazu zieht der Nutzer die Stange zunächst weit heraus und führt sie dann in die Öffnung eine, deren Tiefe gemessen werden soll. Das Ende der Stange muss dabei den Boden der Öffnung, die hintere Kante des Messschiebers die Bezugsfläche in einem 90° Winkel berühren.

Die Stufenmessung ist eine andere Möglichkeit, mit dem digitalen Messschieber eine Tiefenmessung durchzuführen. Dazu wird der bewegliche Messschenkel auf dem zu messenden Objekt aufgesetzt. Anders als bei den anderen Messmethoden wird anschließend der feste Schenkel bewegt, nicht der Schieber. Er wird in Richtung Boden geführt, bis er plan aufsitzt. Diese Art der Tiefenmessung eignet sich nur für größere Werkstücke, für Bohrungen oder kleine Löcher kann sie nicht eingesetzt werden.

Verwendet wird der digitale Messschieber in erster Linie für kleine oder mittlere Längen. Der Messbereich liegt standardmäßig etwa zwischen 0 und 300 mm, wobei es auch Spezialgeräte mit einem größeren Messbereich gibt. Eingesetzt werden Messschieber also vornehmlich in Bereichen, in denen es um präzise Messungen auf kleinteiliger Ebene geht. Für den professionellen Einsatz in Werkstätten gibt es jedoch Geräte, die einen sehr viel größeren Messbereich bis zu 5000 mm abbilden können.

Vorteile eines digitalen Messschiebers gegenüber der analogen Variante

Gegenüber den analogen Modellen weisen digitale Messschieber einige Vorteile auf. Zum einen Erleichtern sie den Gebrauch für Laien. Analoge Messschieber verwenden oft eine Nonius-Skala, um besonders genaue Ergebnisse zu ermöglichen. Der Umgang mit dieser Einheit ist jedoch vielen Heimwerkern unbekannt und auch für Profis können die Angaben kompliziert abzulesen sein. Dadurch können falsche Resultate zustande kommen. Die LCD-Anzeige merzt diese Fehlerquelle vollständig aus, da das korrekte Messergebnis klar und unmissverständlich angezeigt wird.

Auch für im Umgang mit der Nonius-Skala erfahrene Handwerker kann das digitale Modell eine erhöhte Genauigkeit bedeuten. Denn das korrekte Ablesen der Skalen hängt auch von der Sehkraft oder den Lichtverhältnissen ab. Gerade in Bereichen, wo die Präzision der Messung entscheidend ist, können Bruchteile von Millimetern schon einen Unterschied machen. Ein Sensor ist in jedem Fall dem menschlichen Auge überlegen. Die großen Zahlen auf dem LCD-Display lassen sich auch unter widrigen Umständen gut erkennen. Außerdem kann das Ergebnis gespeichert und im Nachhinein noch einmal überprüft werden. 

Über die digitale Bedieneinheit lassen sich zudem weitere Funktionen aufrufen, die den Umgang mit dem digitalen Messschieber klar erleichtern. So ist es etwa möglich, flexibel eine Nullstellung einzustellen. Auch über mehrere Stufen kann der Nutzer messen oder kleinere Berechnungen durchführen wie die Ausgabe von Maximalwerten. Außerdem lassen sich die Einheiten leicht zwischen Millimeter und Inch wechseln. Einmal getätigte Voreinstellungen können gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgerufen werden. Das ist vor allem praktisch, wenn verschiedene Personen den digitalen Messschieber nutzen oder das Gerät zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden soll.

Zudem lassen viele digitale Modelle eine direkte Übertragung der erhobenen Daten zu. Per Kabel oder drahtloser Verbindung kann der Nutzer die gewonnen Daten in einen PC, Laptop oder ein anderes Endgerät einspeisen und dort sichern. So lassen sich Messergebnisse auch ganz einfach anderen Mitarbeitern zur Verfügung stellen oder in eine Software einspeisen. Durch diesen direkten Weg der Übermittlung werden Übertragungsfehler verhindert, die leicht passieren können, wenn ein Handwerker die Maße per Hand eingibt oder handschriftlich festhält. Das spart ultimativ Zeit und Geld, da Fehler und die Notwendigkeit von Nachmessungen verhindert werden.

Welche Formen von digitalen Messschiebern gibt es?

Digitale Messschieber gibt es in zahlreichen verschiedenen Ausführungen. Dabei lassen sich zunächst die nach DIN 862 genormten Bauformen von den zum Teil hochspezialisierten Sonderformen unterscheiden. Die digitalen Messschieber nach DIN Norm können unterschieden werden in Taschenmessschieber, Werkstattmessschieber und Tiefenmessschieber. Taschenmessschieber sind klein und leicht. Sie eignen sich für den mobilen, professionellen Einsatz ebenso wie für die Verwendung durch Heimwerker. Werkstattmessschieber gibt es in verschiedenen Ausführungen. Wie der Name schon sagt, kommen sie in erster Linie in professionellen Werkstätten zum Einsatz. Aber auch der ambitionierte Hobbyhandwerker kann je nach Projekt Verwendung für diese Geräte haben. 
Die DIN Norm 862 führt fünf verschiedene Bauweisen auf:

Die Form A1 wird auch als Taschenmessschieber bezeichnet. Dies ist die gängige Bauform des Geräts mit zwei Paaren von Messschenkeln und der Möglichkeit zur Tiefenmessung. Die Bezeichnung Taschenmesserschieber kommt von dem eher kompakten Format, das sich problemlos im Werkzeugkoffer oder auch in der Tasche verstauen lässt. Üblich ist ein Messbereich von maximal 160 mm. Diese Messschieber sind universell einsetzbar und eignen sich gut für den Hausgebrauch. Sie können auch kleine Innendurchmesser erfassen, im Gegensatz zu den größeren Werkstattmessschiebern. Die meisten Geräte, denen kaufinteressierte Laien begegnen, fallen in diese Kategorie.

Werkstattmessschieber für den professionellen Einsatz laufen unter der Bezeichnung Form B, Form D und Form E in drei Varianten. Gemeinsam ist ihnen, dass es sich um große, robuste Geräte für die Benutzung in Werkstätten handelt. Sie decken einen deutlich größeren Messbereich ab als die Messschieber der Form A1. Bis zu 2000 mm sind üblich, bis zu 5000 mm möglich. Tiefenmessung können mit diesen Bauformen jedoch nicht durchgeführt werden. Geräte der Form B verfügen über schneideförmige Messflächen und werden daher auch als Werkzeugmachermessschieber bezeichnet. Sie kommen vor allem im Formen- und Schneidwerkzeugbau zum Einsatz. Form D zeichnet sich dadurch aus, dass Innenmaße ab 10 mm genommen werden können. Diese Form verfügt über sich kreuzende Messschenkel mit schneideförmigen Messflächen. Werkstattmessschieber der Form E besitzen nur ein Paar Messschenkel, mit dem das Messen von Innen- und Außenmaßen möglich ist.

Als Tiefenmessschieber werden Geräte der Form C nach DIN 862 bezeichnet. Sie dienen ausschließlich dazu, Tiefenmaße zu ermitteln. Dazu weicht der Aufbau deutlich von dem der übrigen Varianten ab. Hier wird komplett auf die festen Messschenkel verzichtet, stattdessen befinden sich nur bewegliche Schenkel auf einem Schieber am Gerät. Sie können als Ergänzung zu den Werkstattmessschiebern gesehen werden, wo sie bei Bedarf den nicht abgedeckten Bereich der Tiefenmaße abbilden können.

Neben den durch die DIN Norm 862 definierten Bauweisen gibt es zahllose Spezialformen. Diese sind meist auf einen bestimmten Zweck ausgelegt und eignen sich kaum zum universellen Einsatz für den Heimwerker. Beispiele wären der Innennutenmessschieber oder der Schweißnahtmessschieber. Andere Varianten sind zwar ebenfalls hochspezialisiert, können aber dennoch je nach persönlicher Ausrichtung eine wertvolle Ergänzung im Werkzeugkasten sein. So existieren Geräte zum Ermitteln von Lochabständen oder Bohrungsdurchmessern. Zudem lässt sich auch der Verschleiß der Bremsscheiben mit einem Spezialgerät messen.

Worauf beim Kauf eines digitalen Messschiebers zu achten ist

Eine hohe Präzision und absolute Verlässlichkeit der Ergebnisse sind das Hauptkriterium, auf das bei der Kaufentscheidung zu achten ist. Die Messgenauigkeit von Messschiebern ist in DIN 862 festgesetzt. Käufer können sich bei Messschiebern, die dieser Norm unterliegen, auf eine hohe Genauigkeit verlassen. In der Produktbeschreibung wird gewöhnlich darauf verwiesen, dass es sich um eine DIN Bauart handelt. Fehlt der Hinweis, ist das ein Argument gegen einen Kauf. Vor allem gewerblich eingesetzte Geräte sollten zudem kalibriert sein und über ein entsprechendes Zertifikat verfügen. Die DIN Norm gilt dabei jedoch nur für die Standardbauformen. Bei hochspezialisierten Geräten und Sonderformen legen die Hersteller die Fehlertoleranz selbst fest. Hier ist dann folglich auch kein Hinweis auf die DIN Norm 862 zu finden.

Für die Langlebigkeit des Geräts ausschlaggebend ist das verwendete Material. Die meisten digitalen Messschieber werden entweder aus Kunststoff oder aus Edelstahl hergestellt. Für den gelegentlichen Gebrauch als Hobbyhandwerker sind die günstigeren Modelle aus Kunststoff ausreichend. Wer jedoch plant, seinen digitalen Messschieber häufig und regelmäßig zu nutzen oder ihn sogar beruflich benötigt, der sollte auf jeden Fall in ein hochwertiges Modell aus Edelstahl investieren. Dabei sollte der Nutzer jedoch unbedingt darauf achten, rostfreien Edelstahl zu kaufen, da ansonsten die Wartung zeitaufwändig werden kann.

Bei digitalen Messschiebern ist die verwendete Übertragungstechnik ein wichtiges Kriterium. So gibt es Geräte, die sich nur mit Kabel mit einem PC oder Laptop verbinden lassen. Ebenso ist der Einsatz von Bluetooth möglich. Wer die Funktion der Datenübertragung häufig nutzt, sollte sich für eine kabellose Variante entscheiden. Nicht nur lassen sich so Stolperfallen vermeiden. Durch den größeren möglichen Abstand zwischen Messschieber und Empfangsgerät werden auch Flexibilität und Bewegungsspielraum verbessert. Zudem kann über Bluetooth auch eine Verbindung zum Smartphone erfolgen, was auf der Baustelle praktikabler sein kann als der Einsatz eines Laptops.

Käufer sollten darauf achten, dass der digitale Messschieber mit Lithium-Knopfzellenbatterien betrieben wird. Diese weisen eine hohe Zellspannung kombiniert mit einer geringen Selbstentladung auf, was sie zu den langlebigsten unter den Knopfzellenbatterien macht. Das sorgt außerdem für eine sehr lange Lagerfähigkeit. Bis zu zehn Jahre können verstreichen, bevor eine Lithium-Zelle ihre Ladung verliert. Nicht nur wird somit die Notwendigkeit zum Batteriewechsel auf ein Minimum reduziert. Diese Knopfzellen sorgen dafür, dass auch selten genutzte Geräte jederzeit einsatzbereit sind. 
Der Funktionsumfang eines digitalen Messschiebers ist ein weiteres Kriterium, auf das beim Kauf geachtet werden sollte. Das Setzen eines Nullpunktes wird bei den meisten Geräten unterstützt. Zusätzlich sollten Käufer darauf achten, dass die digitale Einheit Werte speichern und übertragen kann. Auch das Umschalten zwischen Millimeter und Inch kann eine nützliche Funktion sein. Zudem sollte die digitale Einheit über eine Funktion verfügen, die nach längerer Nicht-Benutzung das Gerät automatisch ausschaltet. So kann ein unnötiges Leeren der Batterien vermieden werden.

Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit ist ebenso ein Merkmal eines hochwertigen Produkts. Denn es kommt immer wieder zu Situationen, in denen der digitale Messschieber Spritzwasser oder Regen ausgesetzt ist. Gerade, wer im Sanitärbereich arbeitet oder den Messschieber unter freiem Himmel einsetzen möchte, sollte auf diesen Punkt großen Wert legen. Vor allem der kapazitive Linearencoder sollte sicher im Stab des Geräts verbaut und dort gegen Umwelteinflüsse geschützt sein. Damit wird sichergestellt, dass die Sensoren dauerhaft und korrekt ihren Dienst tun.

Ausgezeichnete Geräte bieten zudem eine Handvoll Kleinigkeiten für besonderen Komfort in der Bedienung. Eine Daumenrolle ermöglicht es dem Nutzer, bequem auch sehr feine Justierungen vorzunehmen. Eine Feststellschraube oder ein Schalter zur Arretierung bieten die Möglichkeit, das Messergebnis zu sichern und gegen nachträgliches Verschieben zu schützen. Und auch bei der digitalen Einheit sollte der Nutzer auf gut sichtbare Knöpfe mit guter Haptik achten, um auch in schlechten Lichtverhältnissen oder unzugänglichen Winkeln sicheren Zugriff auf alle Funktionen zu haben.

Bei digitalen Messschiebern handelt es sich um Geräte, die in vielfältigen Ausführungen angeboten werden. Jeder Hand- oder Heimwerker sollte sich also vor dem Kauf klar sein, was der hauptsächliche Einsatzbereich sein wird. Wichtige Punkte, die es zu bedenken gilt, sind der abgedeckte Messbereich und das Mindestmaß des Innendurchmessers. Wer kein konkretes Projekt vor Auen hat, sondern das Gerät lediglich zur Erweiterung des eigenen Werkzeugsortiments erwerben möchte, ist mit einem hochwertigen digitalen Taschenmessschieber gut bedient. Dieser ist universell einsetzbar und in vielen Situationen eine nützliche Unterstützung. 

 

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Fragen und Antworten zu Digitale Messschieber • Verwendung, Vergleich und Unterschiede

Worauf ist bei der Anwendung eines digitalen Messschiebers zu achten?

Die Geräte sind auf hohe Präzision ausgelegt, deshalb ist genaues Arbeiten mit einer ruhigen Hand wichtig, um korrekte Ergebnisse zu erhalten. Das Werkstück sollte sauber sein und keine Grate mehr haben, um Messungenauigkeiten zu verhindern. Die Messchenkel sollten eng am zu messenden Objekt anliegen, jedoch auch nicht mit roher Gewalt zusammengeschoben werden. Zudem ist auf eine gerade Haltung zu achten, um eine Verzerrung der Messung durch den sogenannten Kippfehler zu vermeiden. Das Messergebnis lässt sich außerdem am genausten ablesen, solang sich das Gerät noch am Werkstück befindet. Das gilt vor allem, wenn eine Arretierung verwendet wurde.

Wie kann ich die Lebensdauer meines digitalen Messschiebers verbessern?

Ein pfleglicher Umgang mit dem Gerät sollte auch auf Baustellen oder in der Werkstatt die Norm sein. Denn schon ein geringer Materialabrieb kann zukünftige Messergebnisse verfälschen. So sollte etwa nicht mit Gewalt bei angewandter Arretierung ein Werkstück zwischen den Messschenkel entfernt werden, da dies zu kleinen Beschädigungen führen kann. Zudem sollten Handwerker bei der Aufbewahrung auf die elektronischen Komponenten der digitalen Einheit Rücksicht nehmen und den Messschieber trocken und sicher lagern. Rost kann die Messergebnisse völlig unbrauchbar machen.

Welches Zubehör gibt es für digitale Messschieber?

Im Handel sind verschiedene Ein- und Aufsätze erhältlich, die den Einsatzbereich der Geräte erweitern oder genauere Messungen ermöglichen. So gibt es Zubehör zur Messung von Einstichen, Nuten oder Bohrungsabständen. Das kann eine gute Option sein, um für den einmaligen Einsatz nicht eigens ein Spezialgerät notwendig zu machen. Im Bereich der Datenübertragung gibt es Kabel, die die Verbindung zu einem PC oder Laptop ermöglichen. Auch eine Transportbox ist lohnendes Zubehör. Sie ermöglicht eine staubfreie und trockene Lagerung des digitalen Messschiebers und sorgt dafür, dass das Gerät auch längere Liegephasen unbeschadet übersteht. Zudem lässt sich das Gerät samt Zubehör so leicht transportieren.

Woran erkenne ich einen hochwertigen digitalen Messschieber?

Hochwertige digitale Messschieber sind aus rostfreiem Edelstahl hergestellt, was sie besonders widerstandsfähig macht und eine lange Lebensdauer des Produkts verspricht. Auch die digitale Einheit ist hochwertig verarbeitet und aus robustem Kunststoff. Besonders wichtig ist der Schutz gegen Staub und Schmutz, um die elektronischen Komponenten nicht zu beschädigen. Ein ausgezeichnetes Gerät ist zudem nach DIN 862 genormt und kalibriert und wird mit entsprechenden Nachweisen geliefert.

Wie genau misst ein digitaler Messschieber?

Die absolute Genauigkeit hängt von der Länge des Messschiebers ab. Grundsätzlich gilt, je länger, desto ungenauer. Bei einer Gesamtlänge von 150 mm liegt die Messgenauigkeit im Bereich von 0,01 mm bis 0,02 mm. Mit ansteigender Länge steigt auch die nach DIN 862 zulässige Fehlergrenze. Dennoch sind digitale Messschieber in jeder Ausführung äußerst präzise Messinstrumente.

Wann brauche ich einen Spezialmessschieber?

Es gibt eine Vielzahl digitaler Messschieber mit sehr spezialisierten Einsatzgebieten. Ob sich hier die Investition lohnt, hängt von zwei Fragen ab. Zunächst gilt es zu klären, ob die gewünschte Messung grundsätzlich auch mit einem Taschenmessschieber möglich ist. Weiterhin ist von Interesse, wie genau das Messergebnis sein muss. So lassen sich Tiefenmessungen auch mit einem Standardmessschieber durchführen, sind mit einem Spezialgerät aber leichter und genauer. Handwerker, die regelmäßig bestimmte Messungen durchführen müssen, sind mit einem Satz an auf ihre Bedürfnisse angepassten Spezialwerkzeugen jedoch gut beraten.

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Letzte Aktualisierung: 1/31/2023
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