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Thermohygrometer unsere Empfehlungen

Thermohygrometer

Die Luftfeuchtigkeit in Gebäuden bestimmt das Raumklima und hat einen erheblichen Einfluss auf die Bausubstanz. Ist sie beispielsweise zu hoch, kommt es zur Schimmelbildung, die eine große Belastung für die Gesundheit und die Baumaterialien darstellt. Der Feuchtigkeitsgehalt in der Luft lässt sich durch ein Thermohygrometer hervorragend im Auge behalten, das auch für weitere Zwecke sinnvoll ist und wichtige Parameter für eine Messung liefert. Es vereint das Thermometer und Hygrometer in einem Gerät und stellt damit ein Kombimessinstrument dar, das häufig im Innen- und Außenbereich, auf Baustellen, in Produktionsstätten und zur Messung der Feuchtigkeit in Materialien verwendet wird.

Was ist ein Thermohygrometer?

Das Hygrometer ist ein Messgerät, das in der analogen Form schon seit dem 18. Jahrhundert zum Einsatz kommt und den Luftfeuchtigkeits- und Wasserdampfgehalt in der Luft bestimmt. Die Bezeichnung „hygro“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „feucht“ oder „nass“. Eines der ersten Modelle war ein Haarhygrometer aus dem Jahr 1783, das mit einem blonden Frauenhaar versehen war. Im 19. Jahrhundert war die Messung über den Taupunkt möglich und 1887 wurde das erste Psychrometer entwickelt. Heute gibt es verschiedene Modelle im Handel, neben den analogen sind vor allen Dingen die digitalen Thermohygrometer beliebt und vereinen oftmals gleich mehrere Funktionen in einem Modell.

Gegenüber einem normalen Hygrometer gestattet das Thermohygrometer die Messung der Luftfeuchtigkeit im Verhältnis zur Temperatur im Raum, um so ganz gezielt das Raumklima zu erfassen und bei Bedarf zu regulieren. Während die analogen Thermohygrometer jedoch für die Genauigkeit regelmäßig eine Kalibrierung benötigen, ist das bei der digitalen Version nicht mehr notwendig.

Mit einem robusten Gehäuse ausgestattet, ist die Platzierung im Raum oder an der Wand möglich. Die Thermohygrometer geben zuverlässige Messwerte aus und haben in der digitalen Version ein beleuchtetes und gut ablesbares Display. Verschiedene Messfühler erlauben die Erfassung von unterschiedlichen Messsituationen, während der Feuchtigkeitssensor langzeitstabil ist und so fortlaufende Messungen und Anzeigen gestattet.

Gemessen wird dabei immer die relative Luftfeuchtigkeit, die in Prozent angegeben wird. Dabei handelt es sich um den Feuchtigkeitsgehalt, den die Luft bei einer bestimmten Temperatur aufweist. Höhere Temperaturen gestatten eine größere Absorption an Wasser, während niedrige Temperaturen weniger Feuchtigkeit binden. Eine Toleranzschwelle zeigt sich in der Regel zwischen 40 bis 60 Prozent.

Dank beider Messdaten ist bei der Verwendung des Thermohygrometers leicht feststellbar, inwieweit die Luftfeuchtigkeit für einen Raum zu hoch oder zu niedrig ist. Die Verbindung mit den Temperaturdaten ist hierbei wichtig für exakte Ergebnisse der Messung. Liegen die Werte unter 40 Prozent, ist das Raumklima deutlich zu trocken und reizt die Atemwege. Liegen sie über 60 Prozent, ist der Gehalt zu hoch und kann eine Schimmelbildung verursachen. Entsprechend dient das Thermohygrometer dazu, die Wohlfühlatmosphäre zu verbessern, für ein gesundes Raumklima zu sorgen und genaue Daten zu liefern, wann Handlungsbedarf besteht.

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Unsere Empfehlung
ThermoPro TP55
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NOKLEAD Digitales Thermo-Hygrometer
NOKLEAD Digitales Thermo-Hygrometer
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TROTEC BC21 Thermohygrometer
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Wie funktioniert ein Thermohygrometer?

Thermohygrometer sind Messgeräte, die immer die Luftfeuchtigkeit in Hinblick auf die Temperatur bestimmen. Sie ermöglichen die schnelle Einschätzung, wann Räume zu feuchte oder zu trockene Luft aufweisen. Wird die Schimmelbildung begünstigt, ist nicht nur die Gesundheit der Bewohner gefährdet, sondern es können auch erhebliche Schäden in der Bausubstanz oder am Inventar entstehen.

Geboten sind verschiedene Hygrometer, die entweder analog oder digital arbeiten. Beide haben ihre Vorteile und kommen unterschiedlich zum Einsatz. Im Vergleich zeigt sich, dass digitale Modelle die Handhabung deutlich erleichtern und auch für Laien das Ablesen der Werte vereinfachen.

Analoge Thermohygrometer

Analoge Modelle besitzen ein Element, das sich bei hoher Luftfeuchtigkeit ausdehnt. Zu den bekanntesten gehört das Spiralhygrometer. Bei diesem wird für die Messung eine mit Kunststoff beschichtete, metallische Spiralfeder verwendet, wobei sich das Maß der Ausdehnung feinmechanisch auf die Anzeige überträgt.

Daneben gibt es Absorptionshygrometer, die hygroskopisches Material enthalten. Dieses ändert die Beschaffenheit, die im Anzeigegerät durch Änderung des Gewichts oder Ausdehnung Aufschluss über den Feuchtigkeitsgehalt im Raum gibt. Möglich ist das z. B. mit einem echten oder synthetischen Haar, das sich bei hoher Luftfeuchtigkeit ausdehnt, während sich die Längendifferenz an das Gerät überträgt.

Weitere Varianten sind das Psychrometer, das mit zwei Thermometern arbeitet, das chemische Hygrometer mit einem Teststreifen, der sich farblich verändert, das Taupunktspiegelhygrometer, in dem ein Spiegel abkühlt, um so das Absetzen der Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten, das optische Hygrometer, das mit einer Absorption von Licht funktioniert, und das coulometrische Hygrometer, das für die Messung Diphosphorpentoxid verwendet.

Alle analogen Geräte funktionieren ohne Strom und Batterie, sind in der Messung jedoch nicht immer genau. Dazu müssen sie kalibriert werden. Das Hygrometer kann dabei ein Hygrograph oder ein Hygrostat sein. Ersteres zeichnet die Messdaten auf und kommt in besonders feuchtigkeitssensiblen Räumen zum Einsatz. Es gestattet Rückschlüsse anhand von regelmäßigen Messdaten. Ein Hygrostat wird an Luftbefeuchter oder Luftentfeuchter angeschlossen und bewirkt den Start oder Stopp der Geräte, sobald der Messwert über oder dem Schwellenwert liegt.

Digitale Thermohygrometer

Digitale Thermohygrometer sind einfacher in der Handhabung. Sie arbeiten mit Sensoren, die die relative Luftfeuchtigkeit in Prozent angeben und gleichzeitig die Temperatur messen. Statt absoluter Werte, die eine tatsächliche Menge an Wasser pro Kubikmeter Luft messen, ohne die maximale Speicherkapazität zu berücksichtigen, sind relative Werte von der Lufttemperatur abhängig. So ergibt der relative Wert von 10 Gramm pro Kubikmeter bei einer Temperaturmessung von 10 Grad Celsius einen höheren Wert als bei 20 Grad Celsius.

Bei der Messung fließt die Spannung über einen Widerstand und zeigt durch das ohmsche Messverfahren genau an, wie viel Feuchtigkeit die Luft enthält. Die Geräte sind mit einem Display ausgestattet und erreichen eine sehr hohe Genauigkeit der Datenerfassung. Darüber hinaus müssen sie nicht kalibriert werden und können Zusatzfunktionen aufweisen, die weitere Messungen gestatten oder die Speicherung der Daten. Viele ermöglichen über die Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit hinaus eine Berechnung des Taupunkts und der Feuchtkugeltemperatur, haben eine Schimmel-Warnanzeige oder sind in der Lage, die CO2-KOnzentration zu überwachen.

Hervorragend sind Thermohygrometer, die mit USB oder mit Bluetooth eine schnelle Übertragung der Messdaten auf den PC oder andere Geräte gestatten. Moderne Varianten gibt es mit komfortabler Smartphone-Bedienung über eine vom Hersteller bereitgestellte App. Die digitalen Geräte benötigen einen Akku, eine Batterie oder den Stromanschluss.

Wo kommt das Thermohygrometer zum Einsatz?

Thermohygrometer werden immer dann benötigt, wenn eine Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts notwendig ist. Das kann Räume betreffen, aber auch Materialien wie Holz, Papier oder Beton. Besonders in Wohnräumen ist jedoch eine regelmäßige Messung empfehlenswert, um zu niedrige oder zu hohe Werte zügig auszugleichen, z. B. durch regelmäßiges Lüften, den Einsatz von Bautrocknern oder Luftentfeuchter. Gerade während der Heizperiode sind solche Messungen sinnvoll, um das Wohnklima zu verbessern.

Feuchtigkeitsmessungen sind überall dort wichtig, wo die Qualität der Bausubstanz und Materialien erfasst oder das Raumklima in Wohnräumen und Büros auf einem hohen Niveau gehalten werden soll. Optimal ist die Luftfeuchtigkeit im Bereich von 40 bis 60 Prozent. Eine niedrige Feuchte erhöht das Infektionsrisiko und greift die menschlichen Schleimhäute an. Es kann zu Allergien, geröteten Augen und zu einer Schwächung des Immunsystems kommen.

Ein zu hoher Anteil der Feuchtigkeit bewirkt die Schimmelbildung. Eine anhaltend hohe Luftfeuchte bewirkt die dauerhafte Feuchtigkeitsspeicherung in Wänden, Decken und Böden, was die Bausubstanz nachhaltig schädigt. Treten beide Situationen in der Verbindung mit höheren Temperaturen auf, entstehen weitere Probleme.

Der Einsatz eine Thermohydrometer ist auch in ungeheizten Räumen wichtig, darunter in Kellern, auf Dachböden und in Garagen, in Wintergärten oder Saunen. Gerade Räume im unteren Erdgeschoss sind für Feuchtigkeitsschäden anfälliger und benötigen die Messung der Außenwände, Zimmerdecken, Wände und Installationsschächte. Allgemein ist wichtig, das Gerät nicht auf das Fensterbrett zu stellen oder nahe einer Heizung arbeiten zu lassen, da Messungen dadurch beeinträchtigt werden.

Das Thermohygrometer ist als Hygrograph auch Bestandteil der Haustechnik, bei Wetterstationen, im Bauwesen oder in Museen, in denen die Luftfeuchtigkeit ein entscheidendes Merkmal für den Erhalt der ausgestellten Exponate ist. Ebenso wird es in EDV-Rechenzentren, Gewerbestätten und bei der Lagerung von Waren genutzt, wenn ungünstige Feuchtigkeitswerte in den Produkthallen oder Außenbereichen Schäden verursachen können, was höhere Kosten verursacht.

Wichtig ist der Einsatz auch in Konzertsälen, da eine ungünstige Luftfeuchtigkeit den Klang der Instrumente beeinträchtigt. Durch die Temperaturanzeige und der Anzeige der relativen Luftfeuchte lassen sich zügig Maßnahmen ergreifen, um die Werte wieder zu erhöhen oder zu senken.

Was sind die Vorteile digitaler Thermohygrometer?

Das Thermohygrometer ist in der Lage, kontinuierliche Aufzeichnungen zu machen und so eine ständige Überwachung der Luftfeuchte und Temperatur im Raum zu gewährleisten. Gemessen werden die Feuchtigkeit in Prozent und der Taupunkt, entsprechend die Kondensationstemperatur des Wasserdampfes in der Luft. Damit ist es möglich, die empfohlenen Gesundheitswerte für ein gutes Raumklima einzuhalten, wobei eine Zimmertemperatur zwischen 16 bis 22 Grad empfohlen wird und eine Luftfeuchte von 50 Prozent.

Solche Werte können kaum erraten oder abgeschätzt werden und benötigen die exakte Messung, um ideale Lebensbedingungen zu schaffen oder den guten Erhalt eines Gebäudes zu garantieren. Da die digitalen Modelle eine sehr genaue Messung erlauben, ist der Einsatz durch das leichte Ablesen aller Daten über das Display besonders praktisch. Weitere Vorteile bieten digitale Thermohygrometer durch:

  • Erfassung und Aufzeichnung präziser Messwerte
  • Robustes Gehäuse
  • Beleuchtetes Display
  • Leichte Bedienung und Handhabung
  • Hoher Zusatzfunktionsumfang
  • Optimaler Überblick über das Raumklima
  • Schimmelvorbeugung mit Alarmfunktion
  • Keine Kalibrierung notwendig
  • Elektronische Speicherung der Daten
  • Moderne Einbindung in Smart-Home-Systeme
  • Mehrere Messfühler und Sensoren für verschiedene Messsituationen
  • Minimum- oder Maximum-Anzeige und Komfortzonen-Indikator

Was sollte beim Kauf eines Thermohygrometers beachtet werden?

Kaufkriterien Thermohygrometer

Im Handel gibt es verschiedene Thermohydrometer, die teilweise auch sehr spezielle Funktionen für erweiterte Messungen aufweisen. Der Vergleich zeigt eine Auswahl der besten Modelle mit präziser Messung, leichter Bedienung und hohem Funktionsumfang. Sinnvoll ist es dabei immer, das Gerät nach dem Einsatzzweck zu wählen, um die Daten zu erhalten, die tatsächlich benötigt werden.

Wichtige Kaufkriterien betreffen die Messgenauigkeit, den Messbereich, die Messgeschwindigkeit und Messdatenauflösung. Eine Auswahl ist zwischen analogen und digitalen Geräten möglich, aber auch zwischen mehreren Modellarten, ob ein stationärer oder flexibler Einsatz gewünscht ist. Digitale Thermohygrometer können zusätzliche Funktionen aufweisen, mit Alarm versehen sein und zur Feuchtigkeits- und Temperaturanzeige auch das Datum und die Uhrzeit oder einen Tiefst- und Höchstwert alle 24 Stunden angeben.

Analog oder digital


Erhältlich sind beide Varianten im Handel. Analoge Thermohygrometer besitzen ein Ziffernblatt, eine Skala oder Haarnadel als Anzeige. Digitale Modelle verfügen über ein Display, auf dem zuverlässig alle wichtigen Werte angezeigt werden und das Ablesen vereinfacht ist. Analoge Geräte eignen sich z. B. für die Sauna, das Terrarium oder für den Wintergarten. In Innenräumen sind digitale Geräte die moderne Lösung, die über einen erweiterten Funktionsumfang verfügen und auch eine Übertragung der Daten auf den PC oder mobile Geräte gestatten.

Montageart


Die meisten Modelle sind für einen stationären Einsatz gedacht und erlauben so eine kontinuierliche und präzise Datenerfassung. Entsprechend gibt es sie als Standgeräte und für die Wandmontage, während die Stromversorgung per Batterie erfolgt. Standgeräte sind klein und handlich und lassen sich flexibel aufstellen. Modelle mit Akku sind denen mit Netzbetrieb vorzuziehen, wenn es um den flexiblen Einsatz geht, benötigen jedoch den Austausch der Batterien von Zeit zu Zeit. Da der Energieverbrauch gering ist, sollte das kein Problem darstellen. Gleichzeitig werden die Geräte nicht durch Stromausfälle gestört.

Messgenauigkeit


Genaue Werte und Daten sind ausschlaggebend für ein gesundes Raumklima. Zwar arbeiten digitale Modelle deutlich präziser und lassen sich auch leichter ablesen, dennoch gibt es Unterschiede in der Punktgenauigkeit der Angaben. Die Messgenauigkeit wird von den Herstellern mit dem +/- Wert angegeben. Besonders für den Innenbereich und in sensiblen Bereichen sind exakte Messdaten wichtig, bei denen nur sehr geringe Abweichungen auftreten. Die Geräte sollten darüber hinaus auch eine hohe Unempfindlichkeit bei Feuchtigkeitsschwankungen aufweisen.

Messbereiche


Der Messbereich der Thermohygrometer ist teilweise verschieden, wobei Temperatur und Luftfeuchtigkeit immer gleichzeitig gemessen werden. Abhängig ist die Wahl des Messbereichs vom Einsatz der Geräte. So können einige Modelle verschiedene Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsbereiche anzeigen und sind so nicht nur für den Innenbereich, sondern auch für den Außenbereich geeignet, z. B. mit Minustemperaturanzeige. Viele digitale Modelle verfügen für die Erfassung der relativen Luftfeuchtigkeit über einen Messbereich zwischen 10 und 99 Prozent, der einer gezielten Raumklimaregulierung dient.

Messgeschwindigkeit und Messdatenauflösung


Analoge Thermohygrometer gestatten zwar die direkte Anzeige der Luftfeuchtigkeit, müssen jedoch regelmäßig kalibriert werden. Digitale Geräte arbeiten mit genauen Daten und liefern diese bei hochwertigen Modellen schnell und zuverlässig. Wenn es darum geht, die Messwerte direkt zur Verfügung zu haben, sind auch bei de digitalen Version kurze Messintervalle sinnvoll, durch die sich die Messgeschwindigkeit erhöht. Je nachdem, wie genau die Daten sein müssen, ist es sinnvoll, Geräte zu wählen, die mehrere Nachkommastellen bei den Messdaten aufweisen. Für die Wohnraummessung genügen Thermohygrometer mit ein bis zwei Kommastellen.

Funktionsumfang


Viele moderne digitale Thermohygrometer liefern präzise Daten zur Luftfeuchtigkeit und Temperatur und darüber hinaus weitere Werte und Funktionen. Das betrifft die Taupunktmessung, eine Minimum-Maximum-Anzeige, eine Schimmelalarmfunktion, Bluetooth für die kabellose Übertragung, eine Datums- und Uhranzeige, einen Komfort-Indikator oder die Datenlogger-Funktion zur Speicherung der gemessenen Werte.

Display und Bedienung


Digitale Thermohygrometer verfügen über ein Display, das in der Regel auch beleuchtet ist. Die Größe variiert und ist mit 3 bis 4 Zoll ausreichend, um die Daten aus allen Richtungen gut ablesen zu können. Die Bedienung erfolgt über das Display oder durch Knöpfe unterhalb des Bildschirms, an der Seite oder auf der Rückseite zum Einstellen der Werte, zum Speichern, Löschen und Neustarten des Geräts.

Wie wird das Thermohygrometer richtig verwendet?


Entscheidend für präzise Werte sind eine korrekte Verwendung des Thermohygrometers ist die richtige Platzierung des Geräts im Raum. Das gestattet zuverlässige Messwerte zu jeder Zeit, die ohne große Abweichungen erfolgen. Die im Vergleich vorgestellten Modelle sind als Stand- und Wandmontagegeräte zur Messung und Kontrolle gedacht, um die Feuchtigkeitswerte in Räumen zu regulieren, da diese nicht nach Gefühl erfasst werden können. Selbst wenn ein Raum etwas kühler oder angenehm warm erscheint, besagt das noch nichts über den tatsächlichen Anteil der Feuchtigkeit in der Luft.

Es lohnt sich entsprechend, ein Messgerät aufzustellen, das genaue Werte übermittelt und anzeigt, wann Maßnahmen möglich werden, um Schimmelbildung zu vermeiden oder zu trockene Raumluft wieder auszugleichen. Besonders problematisch sind beide Zustände in den kälteren Jahreszeiten, wenn Feuchtigkeit in die Bausubstanz dringt oder durch übermäßiges Heizen das Raumklima ungesund ist. Das Lüften der Räume ist ebenso wichtig wie der Einsatz von Luftbefeuchter oder Luftentfeuchter, wenn der Gehalt der Feuchtigkeit zu niedrig oder zu hoch ist.

Aufgestellt wird ein Thermohygrometer dort, wo die Messwerte relevant sind. Einige Bereiche können die Werte jedoch ungünstig beeinflussen. Das betrifft eine Montage in Fensternähe oder über einer Heizung. Fenster bewirken einen ständigen Luftaustausch, während die warme Luft der Heizung die Daten ebenfalls irritiert. Auch sollte das Thermohygrometer nicht direkt neben einem Lüfter, Bautrockner, Luftentfeuchter oder Luftbefeuchter aufgestellt werden. Sinnvoll ist eine Installation an der Wand oder die Platzierung in einem Bereich, der kaum durch Belüftung und Heizluft beeinflusst wird. Das kann im Innenbereich ebenso sinnvoll wie im Außenbereich sein.

Durchschnittswerte sind nicht immer zuverlässig. Ist die Luftfeuchte im Innenbereich optimal, kann es dennoch sein, dass sich die Raumluft an der Wand abkühlt und der Taupunkt erreicht wird, bei dem die Wand so viel Feuchtigkeit aufgenommen hat, dass sie keine weitere absorbiert. Wenn die Temperaturen weiter sinken, kondensiert das Wasser und es bilden sich feuchte Flecken, die Schimmel nach sich ziehen. Daher ist es sinnvoll, das Messgerät auch im Außenbereich einzusetzen, auch wenn dort andere Feuchtigkeitswerte vorherrschen. Der Vergleich der Daten gestattet ein besseres Abschätzen, inwieweit der Ausgleich im Innen- und Außenbereich gegeben ist.

Fragen und Antworten zu Thermohygrometer im Vergleich 2022

Wie präzise misst ein Thermohygrometer?

Sowohl analoge als auch digitale Thermohygrometer liefern genaue Daten. Bei analogen Modellen ist jedoch eine regelmäßige Kalibrierung notwendig. Digitale Geräte arbeiten mit modernen Sensoren, die präzise Werte erfassen und auf dem Display anzeigen. Werden diese nicht ungünstig beeinflusst, sind nur sehr geringe Abweichungen zu verzeichnen. Die Messgenauigkeit wird als +/- Wert angegeben und sollte bei +/- 2 bis 3 Prozent liegen.


Was ist das optimale Raumklima für Wohnbereiche?

Natürlich haben Menschen ein unterschiedliches Wärmebedürfnis, was hauptsächlich mit der Temperatur zusammenhängt. Während sich diese fühlen lässt, ist das bei der Luftfeuchtigkeit jedoch nicht so einfach. Daher benötigt sie die exakte Messung durch ein Messinstrument und sollte im Idealfall zwischen 40 bis 60 Prozent liegen. Von der relativen Luftfeuchte hängt immer ab, ob die Temperatur im Raum als kälter oder wärmer empfunden wird.


Was ist eine Datenlogger-Funktion bei einem Thermohygrometer?

Nicht immer genügt es, die aktuellen Werte angezeigt zu bekommen. Um Daten exakt auswerten zu können, kann es sinnvoll sein, die Werte über einen längeren Zeitraum aufzuzeichnen. Das ist mit einer Datenlogger-Funktion bei Thermohygrometern gewährleistet und vor allen Dingen dann praktisch, wenn es um sensible Räume oder Produkte geht, wie im Museum oder bei der Warenlagerung. Die Darstellung der Messwerte erfolgt übersichtlich mit der Möglichkeit zur Übertragung und Speicherung.


Wann entstehen Feuchtigkeits- und Schimmelprobleme?

Feuchtigkeit bildet sich in der Regel in typischen Problemzonen. Das betrifft Räume, die nicht ausreichend isoliert sind, unzureichend gelüftet werden oder durch feuchte Wände das Raumklima beeinflussen. Besonders häufig entsteht Schimmel in Bereichen, in denen sich feuchte Luft an kalten Oberflächen niederschlägt. Das muss nicht immer mit der Bildung von Kondenswasser einhergehen. Es reicht aus, wenn die relative Luftfeuchtigkeit auf der Oberfläche über 80 Prozent liegt oder im Raum 65 Prozent überschreitet.


Was ist mit dem Taupunkt gemeint?

Wie viel Feuchtigkeit die Luft aufnimmt, hängt von der Umgebungstemperatur ab. Warme Luft absorbiert dabei mehr Feuchtigkeit als kalte, so dass die absolute Luftfeuchtigkeit im Winter grundsätzlich niedriger als im Sommer ist. Kühlt die Luft stark ab, z. B. an einem kalten Objekt im Raum, kondensiert sie und bildet Wassertropfen. Dieser Vorgang wird Taupunkt genannt, der immer unterhalb der Umgebungstemperatur liegt. Daher ist es wichtig, die relative Luftfeuchtigkeit auch an Objekten zu messen, um genaue Daten zu erhalten.


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Letzte Aktualisierung: 11/16/2022
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